Word
The card falls, the house collapses.
Silently and gently the painstakingly created work dies.
Father’s eyes sparkle, they know exactly.
The back hurts like the truth it did.
The pain inside. The flame that burns me. So I know that I’m still alive.
Tired they flow through the narrow aisles.
They are dark, opaque, but clear visible.
Darkness does not exist without edges.
They point us the way. Taking blood in return.
A fair trade. For continuity. For stagnation
Your voice is as sharp as the razor
it’s cutting deep in my skin
I can feel it entering my veines.
Integrity now bleeds away..
as my tired heart is left to drain.
The ashes which you eat,
it consumes you.
From the inside such as acid,
to decay, to the ashes.
Wander around in Tartaros
never seen a hell like this
desperation hugging me
all around the frozen eyes.
I’ve been down this road
every rocklump knows me here
stand the pain
stand the pain.
My liver flushes dirt and spits blood, the drive works as waterwheel.
Recycling of discontinued models. Like you call it.
Biographie
Das ich beginnt
Chnolchi, der Weiberschreck mit Winterspeck, als Zangengeburt herumgehurt, schenkt euch mit seiner römischen Rasur, einer fränkischen Frisur, und seiner rheinischen Röhre für christliche Chöre nun seine glückseligen Grüße!Ja, es begann mit dem Bierbauch, zwei Nasen für Knoblauch, das Hirn voll Käse, im Sack Mayonnaise. Hab Pattex gerochen und Nippel zerstochen, nur Unfug verbrochen beim Schließen und Lochen. Auch meine Gedanken, sie blühten und stanken, sie schossen wie Flanken von Gunten nach Wangen.
Inzwischen liegt Anna mit einer Hand voll Henna zum Mischen auf den Tischen: Etwas Insulin zum Zuckerbacken, leichte Disziplin für Eiernacken – aus Vitamin wird Kokain, die Medizin dann feminin? …Wie aus einer Oase tropfte die Metastase aus ihrer Nase, hinein in die Blase und dann zur Ekstase. Mit Heroin zum Herkules, das X-Bein des Xenokrates, soll mein Eisenhut mit Edelmut wieder regieren, will Dackel destillieren und Frösche fabrizieren, hab Beamte bestochen und Giftgas gerochen. Ja, als Nachgeburt schluck ich Joghurt, hab Steinchen in der Pfeife und rauche starke Seife – …brauch ein Loch für den Daumen und noch Pep für die Pflaumen.
Meine Zeit als Doktor
Toxische Transplantationen und wundnasse Wurminfektionen, danket den Depressionen und achtet auf Abduktionen – in meiner Badehose stellte ich die Diagnose: „Sie brauchen eine Narkose, wie wär’s denn mit Hypnose? An den Nieren frisst Nekrose, aus dem After ächzt Arthrose, selbst der Nacken hat Neurose und der Lochzahn sitzt ganz lose! … Sie waren einst Matrose, Sie müffelnde Mimose? Dann hören Sie die Prognose und essen mehr Glukose!“ Ja, als dichtender Doktor fuhr ich am Abend in die Sprechstunde, ich saß auf einem Traktor und beneidete die Baumkunde. Machte Akupunktur mit Nabelschnur, bekam Konjunktur durch Hirnfraktur – denn ich war oft träge und ein mieser Kollege, drum wurd ich zum Heiler und schärfte die Säge: „Im Kittel amputieren, ein Drittel noch halbieren, die Klemme schön fixieren und Reste dann einfrieren! …Eine Spritze in die Ritze und ein Pflaster für die Laster, dann die Creme für Probleme und mein Konto voller Zaster.“
Die grossen Zeiten
Meine fuseligen Freunde, bevor ich mit der Flasche in der Tasche und dem Kruge vor den Zuge sprang, sollte ich mit meinem Lachsack vom Kaffee zum Kognak konvertieren und durch meinen Hüftschwung den Handel des Hofbräus halbieren! Denn Chnolch war einst ein kirschiger Kenner der kneipigen Kost, und er bretterte mit seinem Bierkrug durch alle Betten, er ballerte mit seinen Bällen auf allen Böden und er schleckte mit seiner Schnute aus allen Schüsseln. Mein Leben rückschauen auf fruchtbaren Frauen, Atteste aufbauen und Vetos verdauen. So nahm ich Vertrauen und musste versauen, ich wollte abhauen, den Kühlschrank abtauen! Da waren Jungfrauen, direkt aus Litauen, die sollt ich betrauen doch hab sie verhauen. So kam ich ins Kittchen – Schuld hatte ein Flittchen –, sah aus wie Schneewittchen und zeigte die Tittchen. Ja, ich vernichte die Zischte im gelben Gesichte, verdunkle das Lichte und verführe die Nichte. Trage Leber mit Lochfrass, eine Lunge voll Lachgas, einen Ring durch die Nase und den Bart in der Blase. Auf dem Schmierbauch wächst Schnittlauch, unterm Blinddarm die Giftfarm, brauche Calanda für die Pumpen, für die Milz einen Humpen! Mit meinen maßlosen Medikamenten für fruchtbare Fisimatenten und meiner fischigen Frauenheilkunde aus sittenstrolchiger Sprechstunde serviere ich euch noch einmal ein schmackhaftes Stück meiner schwedischen Stopfleber! Ich schocke die Worte wie Tussi aus Torte und schreibe durch Winde aus hinterster Rinde. Drum dank’ ich mit Liebe, besonders für Hiebe, und flanke mit Fuße als tue ich Buße.
Intermezzo
Meine kiffenden Kinder und rodelnden Rinder, nun müsst ihr euren gönnenden Töbeli nicht mehr vermissen – ja, wollt auch ihr wissen, warum pinkelt man beim Pissen? –, mit ruhigem Gewissen wollt ein Frischling des Führers Fahne einst hissen. Er weinte ins Kissen, vom Affen gebissen, hat in den Garten geschissen und Zeugnis zerrissen! Denn in Pylonen marschierten die Personen, mit ihren Hormonen und Pogromen – thronende Teutonen trachteten mit künstlichen Kronen nach zwanghaften Zonen –, es sollte sich wieder lohnen, kein Land zu verschonen, die Welt zu bewohnen. Doch die Tücke der trügerischen Traktate forderte einen größeren Tribut, als Torkler und Tauscher, die Latscher und Lauscher, sich jemals ausmalen konnten.
Über die Kunst des Schreibens
Kommende Zeiten werden die zerknirschten Zerrbilder der zappelnden Zangengeburt nicht zensieren: Der hanebüchene Habitus des halbgaren Haderlumps bleibt haften – handstreckende Hakennasen mit hartnäckigen Hämorrhoiden, habituierend in hasserfüllten Häusern, hämmern noch in hundert Jahren ihre Handzettel der Häresie, hämisch und häppchenweise, in haarlose Häupter von halbstarken Hanswürsten. Darum, meine schreibenden Söhne und tippenden Töchter, darum lauschet den leutseligsten aller Lehren, den leichten und auch schweren, und meistert eure Sätze, ja pauket euch zur Petze – so grüßet die Gesetze und achtet auf Absätze. Denn das Tippen auf der Taste, das Rühren mit den Schnüren, bestimmet eure Kaste und öffnet viele Türen. Seid Siddhartha ohne Scheine, kein Lumpi an der Leine!
Die zweite Generation meiner
Die Monatsblutung war für Gottlob Gofmann äußerst anstrengend, denn ein paschiger Patron, gar ein seliger , schnippelte mich mit seinem Kaiserschnitt vom Hosenbein nach oben fit. Ja, ich glaub es war Mittwoch und ich schaute durchs Bohrloch – in meinem Wohnloch stapelten sich Lohntüten voller Blüten, auf dem Sessel lag die Fessel und im Keller starb der Kessel. Es juckte mir die Stechlust und ich drückte mir die Armbrust – eine goldene – direkt in die Vene, denn durch jene erschallte die Sirene. Selbst mein mopsiges Moped von Honda trug das Bild einer Anakonda, und flickte ich mit meinem Silberdraht den Muskel an der Innennaht. Etwas Klebe und ich lebe, trocken Brot ins Brustgewebe. Auf die Klappe für die Knochen und den Beinstumpf will ich kochen.
Kurzform der Ewigkeit
Ich war der Trinker hinterm Tresen, die Schnapszahl ohne Spesen! Ich war der Mümmelmann am Morgen, der Schluckspecht ohne Sorgen! Ich war der Drücker aller Drogen, euer Urahn ungelogen! Ich bin die Kackwurst ohne Karma, der Durchfall aus dem Dharma! Ich bin der Schandpfahl für die Schlaufe, ein Tampon in der Taufe! Ich bin der Schnüffler der stinkenden Strümpfe, der Stecher der singenden Schlümpfe. So sei von meinem blökenden Bauche, er wälze in Jauche, meinem fischigen Fuße, er furze zum Gruße, meinen lässigen Lippen, beim Schmatzen sie wippen und meinen kräuselnden Klöten, bei Vollmond sie flöten, gesegnet, auf dass es Schnee regnet. Trinkt mich aus und tanzt für mich, nehmt den Pott, pflanzt Wurst für mich.